Betreuung zu Hause
persönlich und würdevoll

 

 

Was verstehe ich über Sterbebegleitung?

Sterbebegleitung

Ich bin da für sterbende Menschen, begleite sie und kümmere mich für die grundlegenden wie individuellen Bedürfnisse.
Ich werde da sein, ohne mich zwischen Angehörige, Pflegefachpersonen und den Betreuten zu stellen. So wie ich es mir wünsche, wenn meine Zeit des Sterbens kommt. 
Freiräume schaffen und sie in die Begleitung einbeziehen. Mir ist wichtig, wie es den Angehörigen geht.

Spiritualität

Für mich ist Spiritualität eine sehr persönliche Lebensphilosophie, die aus eigenen Erfahrungen und Erlebnissen im täglichen Leben entsteht. Es ist wichtig, dass ich mit meinen Gefühlen in einer Beziehung stehe und mir meiner Ängste, Sorgen, Bedürfnisse und Wünsche bewusst bin.
Spiritualität kann mit jeglichen Religionen verbunden sein oder entsteht unabhängig davon.
Jeder trägt seine eigene Spiritualität in sich und dies ist das höchste Gut.

Spirituelle Sterbebegleitung

Das Spirituelle in der Sterbebegleitung, das, was sie von einer „gewöhnlichen“ unterscheidet, ist mein Bewusstsein als Begleiterin, dass es „nur“ der Körper ist, der stirbt, dass jedoch seine Seele/Geist/Bewusstsein sich auf den Weg macht zu einer grossen, höchst lebenserfüllten Erfahrung.

Meine Erkenntnis: Spiritualität ist die Stimme und die Kraft des Herzens

 

Warum Sitzwache ?

  • Damit schwerkranke, verwirrte oder sterbende Menschen nicht alleine sind
  • Das Dasein eines Menschen macht vieles leichter, z.B. In einer Zeit der Unruhe oder den Ängsten
  • Wenn Angehörige an Ihre Grenzen stossen und ihre Kräfte schwinden
  • Wenn sie über längere Zeit ihre Patienten begleiten/betreuen und Entlastung benötigen
  • Es gibt auch Patienten die nicht von ihren Angehörigen/Freunden betreut werden wollen, weil sie die Nähe in dieser schweren Zeit, nicht an sich heran lassen können aus Schamgefühlen. Ich leiste in diesen Momenten die Einsätze stellvertretend für die Angehörigen und Freunde

Ich garantiere:

  • Sicherheit durch ständige Beobachtung, vermindere das Risiko von Stürzen
  • Zusammenarbeit mit dem Pflegefachpersonal
  • Die Veränderungen des Gesundheitszustands des Patienten wahrzunehmen und ihm dadurch Ruhe zu geben
  • Einhaltung der Hygienerichtlinien und Schweigepflicht
  • Bei Bedarf übernehme ich auch grundpflegerische Verrichtungen
  • Ich trage während der Sitzwache und der Betreuung zivile Kleider

Die Bedürfnisse des Sterbenden:

  • Als lebende, erwachsene Menschen behandelt zu werden
  • Dass seine Gefühle und Gedanken über den Tod/Sterben auf seine Weise zum Ausdruck gebracht werden können
  • Bei Entscheidungen in der Pflege selber mitzubestimmen
  • In Frieden und Würde zu sterben
  • Nicht einsam zu sterben
  • Gefühle und Gedanken über den Schmerz und sein Empfinden auf seine eigene Weise äussern zu dürfen
  • Mitgefühl zu erfahren

 

Wichtig: Ich halte eine fremde Angst und fremde Gefühle nur aus, wenn ich meine eigene respektiere und genau anschaue.

 

 nach Impulsen von: Henny Manz, Institut Dr. Gabriel Looser, Christine Longaker, Roshi Joan Halifax